1. November 2026

Im deutschen November

Jeder neue Angriff auf den Iran wird das Ende der Golf­staaten, wie wir sie kennen, be­deuten – das Ende des Petro­dollars und das Ende des Golfs als Haupt­liefe­rant von Bar­geld für die Wall Street und die Tech-Welt. Den­noch soll Trump ge­sagt haben, dass die USA der­zeit nicht mit dem Iran ver­handeln und dass „ziem­lich bald“ etwas pas­sie­ren werde, be­richtet Alas­tair Crooke. Die zio­nisti­sche Spender­klasse wird sich nie­mals mit irgend­einem „Deal oder Kom­pro­miss“ zufrie­den geben.

PDF: Die schreckliche Macht des Geldes


Mekka goes Teheran
Das außergewöhn­liche Treffen der Mekka-Allianz (Saudis, Türkei, Paki­stan) mit Irans Sicher­heits­chef Moshen Rezaee diente der Erörte­rung einer „endo­genen regio­nalen Sicher­heit“. Pepe Esco­bar berich­tet: „Die vier Natio­nen identi­fizier­ten Israel als Haupt­ursache für die regio­nale Insta­bili­tät, wo­bei der Iran das un­mittel­bare Ziel und andere Länder mög­licher­weise die näch­sten seien. Die andere Ur­sache sind die USA. Man stelle sich vor, Prinz Khalid würde all dem zu­stim­men.“ Kurz: Die USA spielen in diesen Plänen keine Rolle mehr.

PDF: Der Teheran-Gipfel führt eine Wende herbei


Immer noch die alte NWO-Agenda?
Für den kritischen Beob­achter er­scheint der Dreier-Macht­gipfel (China, Russ­land, USA) als der wich­tigste Gipfel der letzten Jahre. Dieser Schach­zug der drei Groß­mächte könnte der erste Schritt zur End­phase der Globa­lisie­­rung sein, hin zu einer „Neuen Welt­ord­nung“, in der die drei Mächte den Globus letzt­end­lich in „Ein­fluss­sphären“ auf­teilen. So viel zur „multi­pola­ren Welt“, die zu einer Welt mit meh­reren Säulen ge­worden ist, die das­selbe „globa­listi­sche Dach“ stützen, unter dem künst­liche Intelli­genz (KI) und die voll­ständige Digi­talisie­rung die Welt kon­trol­lieren werden. Wenn alle Ele­mente der Neuen Welt­ord­nung (NWO) an ihrem Platz sind und sich der Kreis schließt, wird es wahr­schein­lich kein Ent­kom­men mehr geben – weder für Natio­nen noch für Menschen.

PDF: APEC – der Dreiergipfel in Shenzhen

Ergänzend dazu ein Ge­spräch von Glenn Diesen und Michael Hudson, die sich mit der euro­päi­schen Selbst­auf­gabe be­fassen: Europa gerät bei der Neu­ordnung der Welt in den Ein­fluss­bereich der USA – bzw. es ver­bleibt in dem Vasal­len­status, in den es nach 1945 geraten ist.

PDF: Bis zum letzten Euro


Die große Malaise
Von den Straßen von Paris bis zur Straße von Hormus: Die west­lichen libera­len Volks­wirt­schaf­ten stecken in einer Falle, die sie sich selbst ge­stellt haben. Alas­tair Crooke weist nach, dass Wider­sprüche und Span­nun­gen durch die ver­flochte­nen Kon­flikte in der Ukraine, im Iran und im Jemen-Saudi-Kon­flikt ihren Höhe­punkt er­reichen. Jetzt be­steht die Ge­fahr, dass die Wirt­schafts­krise in eine Finanz­krise ganz anderer Dimen­sion eska­liert – eine, die in einem syste­mischen Zu­sam­men­bruch enden könnte.

PDF: Trumps militärische Überdehnung


Israel hat gewählt
Keiner der beteilig­ten Blöcke hat eine regie­rungs­fähige Mehr­heit: „Wir sind ein gespal­tenes Land“. Einige Wähler fordern Netan­jahus Rück­tritt. Andere be­stehen darauf, dass er bleiben muss. Eine mög­liche Lösung: „Es ist an der Zeit, dass die arabi­schen Partei­en be­ginnen, mit den jüdi­schen Parteien zusam­men­zu­arbeiten. Das ist längst über­fällig. Jetzt haben sie die Chance dazu. Sie sollten ihre Kräfte bün­deln und Netan­jahu ab­setzen. Dann sollten sie auch in ande­ren Be­reichen zu­sam­men­arbeiten, sei es bei der Be­kämp­fung der hohen Krimi­nalitäts­rate oder in der Wirt­schaft.“ Füh­rende Oppo­sitions­politi­ker wie Eisen­kot und Lieber­man lehnen aller­dings eine Regie­rung ab, die von paläs­tinen­sischen Par­teien ab­hängig wäre, was struk­turel­len Rassis­mus in der isra­eli­schen Politik offen­bart.

PDF: Israels Wahlpattsituation


„Unzufriedenheit ist allgegenwärtig“
Ein erfrischender Zwei­seiter von Craig Murray: Milliar­däre sind ein töd­liches Gift für ge­sunde Volks­wirt­schaf­ten und ein fried­liches Da­sein.

PDF: Die Epidemie der Milliardäre


Die Khasaren möchten nach Hause
Rothschild privatisiert munter wich­tige ukrai­nische Banken. Seit mindes­tens 2015 „berät“ das Haus Roth­schild die ukrai­nische Regierung in finan­­ziel­len Ange­legen­heiten, ins­beson­dere im Zu­sam­men­hang mit der Um­struk­turie­rung und Neu­ver­hand­lung ihrer Schulden. In der Ver­gan­gen­heit war Roth­schild auch an der Auf­­spal­tung von Nafto­gaz, dem wich­tig­sten staat­lichen Öl- und Gas­unter­neh­men der Ukraine, be­teiligt.

PDF: Das Interesse des Hauses Rothschild an der Ukraine


Lehrstück aus dem Informa­tions­krieg
Experten werden im Infor­mations­krieg als glaub­würdi­ge Multi­plika­toren einge­setzt, um die öffent­liche Meinung zu beein­flussen. Dabei geht es nicht um Fake News, son­dern darum, wie die Auto­rität und das An­sehen von Ex­perten oder „un­abhän­gigen Analys­ten“ strate­gisch ge­nutzt werden, um Bot­schaf­ten über­zeugen­der wirken zu lassen. Exper­tende werden auch einge­setzt, um fest­zulegen, welche Thesen in der öffent­lichen Debatte als zu­lässig gelten. Sie be­stim­men die Grenzen des Disku­tier­baren. Ein Bei­spiel ist der offene Brief „ehe­maliger Geheim­dienst­mit­arbeiter“, der eine Ge­schichte über Hunter Bidens Lap­top – ohne Be­weis – als russi­sche Des­infor­mation ein­stufte, was viele Medien dazu brachte, von einer Be­richt­erstat­tung abzusehen.

PDF: Der Experte als Waffe


November-Lektüre
Larry Romanoff hat ein paar histo­rische Fakten über das Land, das mal unse­res war, zu­sam­men­ge­tragen. „Per­sön­lich­keiten wie Mor­gen­thau und die anderen Archi­tekten von Ver­sailles betrach­teten die Zer­stö­rung Deutsch­lands nicht als Neben­pro­dukt des Krieges, sondern als zen­trales Ziel ihrer glo­balen Agenda. Sie hass­ten Deutsch­land, weil es die einzige Nation war, die die Kraft besaß, ihnen Wider­stand zu leisten, und sie nutzten den Ersten und Zwei­ten Welt­krieg als Instru­ment, um es end­gültig zu brechen. … Das Ziel war es, Deut­schlands Existenz als be­deu­tende Nation zu be­enden.“ Vae victis …

PDF: Die Juden und Deutschland