9. September 2026

Aufruhr in Buntland

Europa nähert sich einem wirt­schaft­lichen Zu­sam­men­bruch. Die anti-russische Politik, von der euro­päische Regie­­rungen und Medien beses­sen sind, hat die wirt­schaft­lichen Grund­lagen von Industrie und Gesell­­schaft zer­stört. Hun­derte von Milli­arden Euro wurden bereit­gestellt, um ein korrup­tes, neo­nazis­tisches Regime in der Ukraine zu stützen. Trotz dieser krimi­nellen Groß­zügig­keit und der Waffen­liefe­rungen steht das Regime kurz vor der Nieder­lage. Den­noch will das Estab­lish­ment der EU und der NATO noch mehr Geld in diesen Stell­ver­treter­krieg pumpen.

PDF: Das False-Flag-Drama in Leipzig

„Was die ‚Leipziger Affäre‘ angeht, so riecht die ganze Ange­legen­heit für jeden, der noch zu kriti­­schem Denken und gesun­der Skepsis fähig ist, nach einer Insze­nierung: einer psycho­logischen Ope­ration.“ Ein harscher Kom­men­tar zur Kriegs­treiberei gegen Russland.

PDF: Deutschlands Terrorplan am Flughafen


„Unsere Demokratie“ entgleist
Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt stellt eine Ge­fahr für die Demo­kratie dar, aber nicht so, wie man es uns weis­machen will. Die Gefahr be­steht nicht in einem Auf­­schwung der Oppo­sition an sich, sondern darin, wie Berlin darauf rea­gieren könnte: mit Ver­leum­dun­gen, Rechts­streitig­keiten und noch größerer Wähler­ver­achtung.

PDF: AfD bringt Demokratie in Gefahr

44 Prozent und trotzdem ausgeschlossen? Überlegungen zum Wahlspektakel in Sachsen-Anhalt.

PDF: AfD gegen Einheitspartei


SOZ überholt BRICS
Pepe Escobar berichtet vom SOZ-Treffen in Bisch­kek: Die Orga­nisa­tion wird so­wohl eine Ent­wick­lungs­bank als auch ein Ener­gie­kon­sor­tium gründen. Die SOZ-Bank wird weitaus unab­hängi­ger sein als die BRICS-Bank NDB, deren Sat­zung an den US-Dollar gebun­den ist. Es finden bereits multi­laterale Konsul­tati­onen über die Sat­zung, die Kapital­aus­stattung und die Füh­rungs­struk­tur der Bank statt. Näch­stes Ziel der SOZ: „Washing­tons Drohung, die Partner des Iran vom Dollar abzu­schnei­den, ist der Ein­stieg. Die Antwort ist eine sou­veräne digitale Ab­rech­nungs­währung – zunächst gold­gedeckt, später durch einen Rohstoff­korb ge­stützt –, damit der Handel inner­halb der SOZ nicht länger über das Zah­lungs­system der NATO abge­wickelt wird.“

PDF: Womit die SOZ konfrontiert ist

Diversifizierung der Landrouten
Die SOZ hat sich zu einer Koordinie­rungs­­platt­­form für ein Netz­werk von Ver­kehrs­korri­doren ent­wickelt, das die Wirt­schafts­geo­grafie Eura­siens neu ge­stal­tet. Das Netz­werk ersetzt den See­handel nicht, sondern er­gänzt ihn. Das zu­künftige System wird multi­modal sein: Schiene plus Straße plus Pipe­lines plus See­trans­port plus digitale Logistik.

PDF: Die SOZ und das eurasische Verkehrssystem

„Eurasien lernt, seine Ange­legen­heiten selbst zu regeln, und der Rest der Welt wird sich an den Ge­danken ge­wöhnen müssen, dass Wa­shing­ton nicht mehr das un­ver­meid­liche Zentrum jeder inter­natio­nalen Ent­schei­dung ist.“ An­mer­kun­gen zum SOZ-Gipfel.

PDF: Der Westen ist nicht mehr Mittelpunkt der Welt

Von Bischkek nach Neu-Delhi:
„Stellen Sie sich eine ‚Schöne neue Welt‘ vor, in der neue globale Handels­routen in Betrieb sind, die alle west­lichen Eng­pässe um­gehen. Stellen Sie sich nun vor, dass alle Ge­schäfte auf diesen Routen in lokalen Wäh­rungen über regio­nale Trans­aktions­platt­formen und aus­schließ­lich mit eura­sischen Inves­titio­nen abge­wickelt werden.“ Pepe Escobar verbindet die SOZ mit dem Wirtschaftsforum in Wladiwostok.

PDF: Der Aufbau eines neuen Eurasiens

Wladiwostok-Rede von Michael Hudson
Dieser Text be­schreibt, wie die bevor­stehen­de Öl­krise eine welt­weite Finanz­krise aus­lösen könnte und warum das auf dem US-Dollar beste­hende Wäh­rungs­system zu­sam­men­brechen wird. Dabei wird die Rolle Russ­lands, Chinas und des Irans als neue Füh­rungs­mächte in der globalen Wirt­schafts­ord­nung betont. Die neue Ord­nung, finan­ziert von China, Russ­land und dem Iran, soll auf Gegen­seitig­keit beruhen, mit Fokus auf pro­duk­tive Kredite und Beteili­gun­gen an Infra­struk­tur­pro­jekten (z. B. Belt and Road), an­statt auf der bisheri­gen Schuld­knecht­schaft.

PDF: Keynes’ unvollendete Währungsrevolution

BRICS-Gipfel in Indien am 12. und 13.09.
So sieht Multipolari­tät in der Praxis aus. Sie ent­steht nicht durch eine einzige dra­mati­sche Ankün­di­gung. Sie wächst nach und nach, Sitzung für Sitzung, Flur für Flur, in der un­schein­baren Arbeit von Stell­ver­tretern und Fach­aus­schüssen, die Pro­bleme lösen, die nie­mand sonst für sie löst. US-Zölle und Sank­tionen be­schleu­nigen den Aufbau einer alter­nativen Finanz­struk­tur als Vertei­di­gungs­maß­nahme. Ein Blick hinter die BRICS-Kulissen.

PDF: Die Maschine hinter den Autokolonnen


Das Ideal des „guten Königs“
Die babylo­nische Schul­den­wirt­schaft („Tot­schleife“) wieder­holt sich ad nause­am und die einzige Mög­lich­keit, das nim­mer­satte Oligar­chat loszu­werden, wäre seine syste­mische Aus­hunge­rung durch Gemein­wohl­öko­nomie. Michael Hudson hält im Ge­spräch mit Glenn Diesen eine brillante Vor­lesung in Wirt­schafts­historie für Erst­semester. Ein Kinn­haken für „unsere Demokratie“ ist auch dabei:
„Die Rolle der zen­tralen Auto­rität – des Königs, des Tem­pels oder des Kaisers – bestand darin, den Wohl­stand des Volkes zu sichern. Und genau darum soll es in der Demo­kratie eigent­lich gehen. Der Westen glaubt, dass Demo­kratie über die Wahl­urne er­reicht wird – indem die Men­schen wählen. Wenn man sich jedoch die Ver­fassun­gen des frühen Roms und Grie­chen­lands an­sieht, so konzen­trierten diese die ge­samte politi­sche Macht in den Händen der Aristo­kratie – der Land­besit­zer und Gläubiger. Man konnte zwar wählen, aber wen auch immer man wählte, es war die Oligar­­chie, die immer räube­rischer wurde und den Rest der Bevöl­kerung in die Verschul­dung trieb.“

PDF: Das Schuldensystem hat den Westen verschlungen


US-Demokratie-Irrglaube
Chris Hedges rechnet mit Wahl­betrug in den USA: „Das Weiße Haus unter Trump hat eine Reihe von Mecha­nis­men einge­führt, um die Zwischen­wahlen zu mani­pulieren oder für un­gültig zu erklären. Der Kon­gress wird uns nicht retten. Die Gerichte werden uns nicht retten. Unsere einzige Hoff­nung – sollte die Wahl mani­puliert oder gestohlen werden – sind landes­weite Streiks. Unsere einzige Hoff­nung besteht darin, die Maschi­nerie von Wirt­schaft und Regie­rung lahm­zulegen, auch wenn diese Militanz auf brutale staat­liche Repres­sion stoßen wird.“

PDF: Die nächste Wahl könnte unsere letzte sein


Totalitäre Zukunft
Automatisierung verän­dert das Ver­hältnis zwischen Staat und Bürgern tief­grei­fend, weil das Regime weniger auf mensch­liche Arbeits­kräfte ange­wiesen ist und gleich­zeitig seine Über­wa­chungs­mög­lich­keiten massiv er­weitert. Früher be­nötigte eine Regie­rung viele Arbeits­kräfte für Fa­briken, Büros, öffent­liche Dienste und Armeen. In einem hoch auto­matisier­ten Staat redu­ziert sich dieser Bedarf dras­tisch, was dem Staat eine größere Un­abhän­gig­keit von der Bevölke­rung ver­schafft.

PDF: Europas automatisierte Tyrannei