Europa nähert sich einem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Die anti-russische Politik, von der europäische Regierungen und Medien besessen sind, hat die wirtschaftlichen Grundlagen von Industrie und Gesellschaft zerstört. Hunderte von Milliarden Euro wurden bereitgestellt, um ein korruptes, neonazistisches Regime in der Ukraine zu stützen. Trotz dieser kriminellen Großzügigkeit und der Waffenlieferungen steht das Regime kurz vor der Niederlage. Dennoch will das Establishment der EU und der NATO noch mehr Geld in diesen Stellvertreterkrieg pumpen.
PDF: Das False-Flag-Drama in Leipzig
„Was die ‚Leipziger Affäre‘ angeht, so riecht die ganze Angelegenheit für jeden, der noch zu kritischem Denken und gesunder Skepsis fähig ist, nach einer Inszenierung: einer psychologischen Operation.“ Ein harscher Kommentar zur Kriegstreiberei gegen Russland.
PDF: Deutschlands Terrorplan am Flughafen
„Unsere Demokratie“ entgleist
Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt stellt eine Gefahr für die Demokratie dar, aber nicht so, wie man es uns weismachen will. Die Gefahr besteht nicht in einem Aufschwung der Opposition an sich, sondern darin, wie Berlin darauf reagieren könnte: mit Verleumdungen, Rechtsstreitigkeiten und noch größerer Wählerverachtung.
PDF: AfD bringt Demokratie in Gefahr
44 Prozent und trotzdem ausgeschlossen? Überlegungen zum Wahlspektakel in Sachsen-Anhalt.
SOZ überholt BRICS
Pepe Escobar berichtet vom SOZ-Treffen in Bischkek: Die Organisation wird sowohl eine Entwicklungsbank als auch ein Energiekonsortium gründen. Die SOZ-Bank wird weitaus unabhängiger sein als die BRICS-Bank NDB, deren Satzung an den US-Dollar gebunden ist. Es finden bereits multilaterale Konsultationen über die Satzung, die Kapitalausstattung und die Führungsstruktur der Bank statt. Nächstes Ziel der SOZ: „Washingtons Drohung, die Partner des Iran vom Dollar abzuschneiden, ist der Einstieg. Die Antwort ist eine souveräne digitale Abrechnungswährung – zunächst goldgedeckt, später durch einen Rohstoffkorb gestützt –, damit der Handel innerhalb der SOZ nicht länger über das Zahlungssystem der NATO abgewickelt wird.“
PDF: Womit die SOZ konfrontiert ist
Diversifizierung der Landrouten
Die SOZ hat sich zu einer Koordinierungsplattform für ein Netzwerk von Verkehrskorridoren entwickelt, das die Wirtschaftsgeografie Eurasiens neu gestaltet. Das Netzwerk ersetzt den Seehandel nicht, sondern ergänzt ihn. Das zukünftige System wird multimodal sein: Schiene plus Straße plus Pipelines plus Seetransport plus digitale Logistik.
PDF: Die SOZ und das eurasische Verkehrssystem
„Eurasien lernt, seine Angelegenheiten selbst zu regeln, und der Rest der Welt wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen, dass Washington nicht mehr das unvermeidliche Zentrum jeder internationalen Entscheidung ist.“ Anmerkungen zum SOZ-Gipfel.
PDF: Der Westen ist nicht mehr Mittelpunkt der Welt
Von Bischkek nach Neu-Delhi:
„Stellen Sie sich eine ‚Schöne neue Welt‘ vor, in der neue globale Handelsrouten in Betrieb sind, die alle westlichen Engpässe umgehen. Stellen Sie sich nun vor, dass alle Geschäfte auf diesen Routen in lokalen Währungen über regionale Transaktionsplattformen und ausschließlich mit eurasischen Investitionen abgewickelt werden.“ Pepe Escobar verbindet die SOZ mit dem Wirtschaftsforum in Wladiwostok.
PDF: Der Aufbau eines neuen Eurasiens
Wladiwostok-Rede von Michael Hudson
Dieser Text beschreibt, wie die bevorstehende Ölkrise eine weltweite Finanzkrise auslösen könnte und warum das auf dem US-Dollar bestehende Währungssystem zusammenbrechen wird. Dabei wird die Rolle Russlands, Chinas und des Irans als neue Führungsmächte in der globalen Wirtschaftsordnung betont. Die neue Ordnung, finanziert von China, Russland und dem Iran, soll auf Gegenseitigkeit beruhen, mit Fokus auf produktive Kredite und Beteiligungen an Infrastrukturprojekten (z. B. Belt and Road), anstatt auf der bisherigen Schuldknechtschaft.
PDF: Keynes’ unvollendete Währungsrevolution
BRICS-Gipfel in Indien am 12. und 13.09.
So sieht Multipolarität in der Praxis aus. Sie entsteht nicht durch eine einzige dramatische Ankündigung. Sie wächst nach und nach, Sitzung für Sitzung, Flur für Flur, in der unscheinbaren Arbeit von Stellvertretern und Fachausschüssen, die Probleme lösen, die niemand sonst für sie löst. US-Zölle und Sanktionen beschleunigen den Aufbau einer alternativen Finanzstruktur als Verteidigungsmaßnahme. Ein Blick hinter die BRICS-Kulissen.
PDF: Die Maschine hinter den Autokolonnen
Das Ideal des „guten Königs“
Die babylonische Schuldenwirtschaft („Totschleife“) wiederholt sich ad nauseam und die einzige Möglichkeit, das nimmersatte Oligarchat loszuwerden, wäre seine systemische Aushungerung durch Gemeinwohlökonomie. Michael Hudson hält im Gespräch mit Glenn Diesen eine brillante Vorlesung in Wirtschaftshistorie für Erstsemester. Ein Kinnhaken für „unsere Demokratie“ ist auch dabei:
„Die Rolle der zentralen Autorität – des Königs, des Tempels oder des Kaisers – bestand darin, den Wohlstand des Volkes zu sichern. Und genau darum soll es in der Demokratie eigentlich gehen. Der Westen glaubt, dass Demokratie über die Wahlurne erreicht wird – indem die Menschen wählen. Wenn man sich jedoch die Verfassungen des frühen Roms und Griechenlands ansieht, so konzentrierten diese die gesamte politische Macht in den Händen der Aristokratie – der Landbesitzer und Gläubiger. Man konnte zwar wählen, aber wen auch immer man wählte, es war die Oligarchie, die immer räuberischer wurde und den Rest der Bevölkerung in die Verschuldung trieb.“
PDF: Das Schuldensystem hat den Westen verschlungen
US-Demokratie-Irrglaube
Chris Hedges rechnet mit Wahlbetrug in den USA: „Das Weiße Haus unter Trump hat eine Reihe von Mechanismen eingeführt, um die Zwischenwahlen zu manipulieren oder für ungültig zu erklären. Der Kongress wird uns nicht retten. Die Gerichte werden uns nicht retten. Unsere einzige Hoffnung – sollte die Wahl manipuliert oder gestohlen werden – sind landesweite Streiks. Unsere einzige Hoffnung besteht darin, die Maschinerie von Wirtschaft und Regierung lahmzulegen, auch wenn diese Militanz auf brutale staatliche Repression stoßen wird.“
PDF: Die nächste Wahl könnte unsere letzte sein
Totalitäre Zukunft
Automatisierung verändert das Verhältnis zwischen Staat und Bürgern tiefgreifend, weil das Regime weniger auf menschliche Arbeitskräfte angewiesen ist und gleichzeitig seine Überwachungsmöglichkeiten massiv erweitert. Früher benötigte eine Regierung viele Arbeitskräfte für Fabriken, Büros, öffentliche Dienste und Armeen. In einem hoch automatisierten Staat reduziert sich dieser Bedarf drastisch, was dem Staat eine größere Unabhängigkeit von der Bevölkerung verschafft.