11. Juli 2026

Zum Wegtauchen

Im harschen Kontrast zur Fülle des Som­mers stürzt die Bunten­re­gie­rung das Land in eine sur­reale Orgie der Selbst­zer­stö­rung. Der BRD-Etat steu­ert auf einen bei­spiel­losen Kollaps zu: Re­kord­ver­schul­dung, un­ver­ant­wort­liche Aus­gaben und eine poli­tische Führung ohne jeg­liche wirt­schaft­liche Ver­nunft. Wäh­rend Bür­ger immer stär­ker belas­tet werden und zen­trale Infra­struk­tur­be­reiche aus­bluten, plant die Regie­rung weitere Steuern und ver­schleu­dert zu­gleich Milli­arden für frag­wür­dige Projekte im In- und Ausland. Ein dra­mati­scher Appell vor einem dro­hen­den gesell­schaft­lichen und finan­ziel­len Zu­sam­men­bruch – und einer Politik, die das Land mit voller Ab­sicht in den Abgrund führt.

LINK: Der Horrorhaushalt spiegelt den Untergang dieses Landes


Lage im Iran
Stand 9. Juli: Die USA und ihre Vasallen haben mehr­fach Ab­kom­men bezüg­lich des Iran ge­brochen, da­runter Sank­tionen, Waffen­still­stand und Hor­mus-Durch­fahrt, was zu er­neuten Eska­lati­onen führt. Trotz dieser Provo­katio­nen kon­trol­liert Iran wieder die Straße von Hor­mus, wäh­rend die Meer­enge von Bab el-Man­deb als näch­ster Kon­flik­tpunkt gilt. Vor die­sem Hinter­grund er­weist sich der natio­nale und religi­öse Zu­sam­men­halt im Iran als eine mäch­tige geo­politi­sche Kraft, die die West­mächte heraus­fordert und die regio­nale sowie glo­bale Multi­polari­tät stärkt. Pepe Esco­bar er­wähnt außer­dem die be­schleu­nigte Ent­dolla­risie­rung: „Barbarien sollte sich besser auf ein böses Er­wachen ge­fasst machen.“

PDF: Khameneis letzte Amtshandlung besiegt NATOstan

Stand 6. Juli: Die Absichts­erklä­rung (MoU) zwischen Iran, USA und ande­ren Akteu­ren befin­det sich in einer Art Warte­schleife, wäh­rend die USA ihren Plan ändern und der Druck in der Region weiter steigt. Der ur­sprüng­liche Plan, den Iran schnell zu stürzen, hat sich als Fehl­ein­schät­zung erwiesen. Statt­dessen wird auf einen kom­plexen Plan B ge­setzt, der u.a. auf Ab­rüstung und Druck auf His­bollah und paläs­tinen­sischen Wider­stand setzt. Alastair Crooke lotet die Ge­menge­lage aus: Im Weißen Haus gibt es Kon­flikte, in Israel in­terne Rivali­täten. Es stellt sich die Frage, wer hier eigent­lich wen aus­manö­vriert. Der Iran bleibt trotz allem sehr wider­ständig und unter­schied­liche Nah­ost-Kräfte sind in Bewe­gung.

PDF: Das MoU bleibt in der Schwebe


Gipfelstürmer in Ankara
Kiew wollte auf dem NATO-Gipfel die Bot­schaft präsen­tieren, dass der Krieg einen „Wende­punkt“ zu­gunsten der Ukraine er­reicht habe. Doch Moskau de­mon­strierte, dass es sich die Frei­heit vor­behält, den militä­­rischen Druck jeder­zeit dras­tisch zu er­höhen, wann immer es dies für ange­messen hält.

PDF: Russland sendet eine klare Botschaft

Der NATO-Gipfel 2026 war vor allem ein Schau­platz inter­ner Macht­spiele und Span­nun­gen unter den Mit­gliedern, an­statt eine ge­schlosse­ne und effek­tive Allianz zu demon­strieren. Die De­batten und Aus­ein­ander­set­zun­gen wirken eher wie eine Thea­ter­auf­füh­rung oder ein „Ge­sprächs­club“ ohne echte Einig­keit oder klare gemein­same Ziele. Inte­ressant: US-Präsi­dent Trump nutzt den Gipfel, um neue Allian­zen zu schmie­den, etwa mit Erdo­gan und der Türkei, um gegen Israel und dessen Premier Netan­yahu vorzu­gehen.

PDF: Der NATO-Gipfel war eine Farce

Stand 7. Juli: „Der NATO-Gipfel, der diese Woche in der Türkei stattfindet, stand bereits im Zeichen schwelender Spannungen zwischen Trump und Europa. Nun werden das Spektakel in Ankara und die Fassade der Einheit durch die dramatische Befreiung von Konstantinowka durch russische Streitkräfte zu­nichte gemacht.“

PDF: Konstantinowka trübt die NATO-Sause

Good luck with this!
Trump will der Ukraine die Lizenz zur Pro­duktion von Patriot-Ab­wehr­raketen er­teilen. Diese Ehre wurde bisher nur den beiden Top-Vasallen BRD und Japan zuteil. Berlin erhielt die Patriot-Lizenz im Jahr 2022 nach der Eska­lation des Ukraine-Konflikts. Vier Jahre später hat die BRD noch immer keine einzige Ra­kete mon­tiert, wäh­rend der Bau der Fabrik erst Ende 2024 begann.

PDF: Das nutzlose Geschenk der Patriot-Lizenz


Handreichung für Desinformierte
Ein nützlicher Beitrag von Larry Johnson, der das Ge­plärr vom impe­rialen russi­schen Ver­ein­nah­mungs­krieg gegen die Ukraine wider­legt. Wie Putin bereits 2022 an­kündigte: „Ziel dieser Ope­ration ist es, Men­schen zu schützen, die seit nunmehr acht Jahren De­müti­gun­gen und Völker­mord durch das Kiewer Re­gime aus­ge­setzt sind. Zu diesem Zweck werden wir uns darum bemühen, die Ukraine zu ent­mili­tari­sieren und zu ent­­nazi­fizie­ren sowie die­jeni­gen vor Gericht zu stellen, die zahl­reiche blutige Ver­­brechen an Zivi­listen be­gan­gen haben, darunter auch an Bür­gern der Russi­schen Föde­ration.“

PDF: Warum können die Russen die Ukraine nicht besiegen?


Gegen die Ablösung des Menschen als zentrales Wesen
Der ungebremste Vor­marsch des Trans­huma­nis­mus und der tech­nologi­schen Ent­wick­lung be­droht die funda­men­talen mensch­lichen Werte und das Ver­ständ­nis von Mensch­sein. Des­wegen ver­anstal­tete Russ­land einen Kon­gress zum Thema „Philo­sophie der Zu­kunft“. Dort wurden Tech­nokra­tie, Zu­kunfts­vor­stel­lungen und kritische Sicht­weisen auf west­liche Tech­nolo­gien und Trans­humanis­mus erörtert. Präsi­dent Putin hat dazu aufge­rufen, Philo­sophen einzu­be­ziehen, um eigen­ständige zivilisa­torische Perspek­tiven für Zu­kunft und Techno­logie zu ent­wickeln. In Russ­land und China gibt es bereits Skepsis gegen­über west­lichen B­eschleu­ni­gungs­mo­dellen und eine Suche nach eigen­stän­digen Wegen.

PDF: Russland diskutiert über Technokratie und die Zukunft der Völker


Das Ende der kolonialen Raubzüge
Die westlichen Länder ver­suchen, ihre Vor­herr­schaft mit neo­kolo­nialen Me­tho­den auf­recht­­zu­­er­halten, wäh­rend sie die Augen vor der Ent­ste­hung einer multi­pola­ren Welt ver­schlie­ßen. Viele Staats- und Regie­rungs­chefs von ge­plün­derten Natio­nen haben be­tont, dass Neo­kolo­nialis­mus in einer multi­pola­ren Welt­ord­nung keinen Platz hat, da er den Grund­sätzen der Gleich­heit, der Souve­ränität und der ge­rech­ten Ver­teilung von Res­sourcen wider­spricht.

PDF: Der zerstörerische Würgegriff des Neokolonialismus