Und wieder rafft es eine Verschwörungstheorie dahin: Trump bestätigt die Wahlfälschung 2020, das Weiße Haus veröffentlicht die Beweise. Mitglieder des „Deep State“ innerhalb der US-Geheimdienste „haben daran gearbeitet, Informationen über das Ausmaß der finsteren Einmischung Chinas in die Wahlen aktiv zu unterdrücken und herunterzuspielen“. Außerdem sagte Trump: „Die US-Geheimdienste erfuhren bereits 2020 von der Kompromittierung der Wählerregistrierungsdateien.“ Er warf den Beamten vor, den mutmaßlichen Datenverstoß sowohl dem Präsidenten als auch der amerikanischen Öffentlichkeit verschwiegen zu haben.
„Die Gewährleistung der Integrität unserer Wahlen ist von grundlegender Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Vertrauens in die amerikanische Demokratie. Nach der Präsidentschaftswahl 2020 führten Bedenken hinsichtlich möglicher Unregelmäßigkeiten zu eingehenden Untersuchungen der Wahlabläufe, der Datensicherheit und der Registrierungsverfahren in mehreren Bundesstaaten. Im Folgenden können Sie Dokumente und Berichte herunterladen, die sich mit zentralen Aspekten der Wahlintegrität befassen.“
LINK: Dokumentation des Weißen Hauses
R.I.P. MoU
Ein Nachruf auf das Abkommen zwischen USA-Iran und die Vorherrschaft der USA in Westasien. Michael Hudson rechnet mit einem tiefgreifenden Konflikt, der weit über militärische Auseinandersetzungen hinaus auch wirtschaftliche Machtfragen betrifft.
PDF: Ein Zivilisationskrieg zeichnet sich ab
Stand 13.07.: Im Grunde ist Trump in eine Eskalationsfalle getappt, offenbar zum Teil aus Verärgerung über seine einbrechenden Umfragewerte im eigenen Land, wo ein Konjunkturabschwung droht. Er hat sich jedoch selbst in diese Situation gebracht, indem er während der Vorbereitungen für die Beisetzung Khameneis versuchte, „sich schlau anzustellen“, um einen „schnellen Erfolg“ zu erzielen. Alastair Crooke geht davon aus, dass Trumps Manöver, mit der Absichtserklärung die Öffnung der Straße von Hormus zu erreichen, wahrscheinlich scheitern wird.
PDF: Iran-Krieg 3.0
Geschichte wiederholt sich
Donald Trump ist nicht der erste ausländische Herrscher, der ins Unglück geriet, nachdem er eine unüberlegte Militäroperation gegen den Iran begonnen hatte. Mindestens vier römische Herrscher, getrieben von Überheblichkeit und Unwissenheit, führten militärische Angriffe auf Persien aus, die in einer Katastrophe endeten. Aus jedem dieser Misserfolge lassen sich Lehren für unsere heutige Zeit ziehen.
Erdogan tendiert wieder westwärts
Trump hat während des NATO-Gipfels die türkisch-amerikanischen Beziehungen wiederbelebt. Erstens ist die Türkei von hilfreicher militärischer Stärke und zweitens ist sie mit ihrer Lage am Bosporus ein strategisches Ass im Ärmel gegen Russland.
PDF: Der unverzichtbare Partner Türkei
Auflösung oder Wandel?
Der Sprung des Mitgliedsbeitrags von 2 auf 5 Prozent des BIP ist kein kosmetisches Pflaster, sondern der tatsächliche Preis für eine NATO, in der Europa endlich die Hauptverantwortung für seine eigene konventionelle Verteidigung übernimmt, während Washington die Rolle des letztinstanzlichen Garanten und nicht mehr die des Ersthelfers einnimmt.
PDF: Die Zukunft der NATO
Über die Toten nur Gutes
… wenn es denn etwas Gutes über sie zu berichten gibt. Was Lindsay Graham betrifft – nun ja: „Man kann es nicht anders sagen. Lindsey Graham war ein höllisch schlechter Mensch. Und er war ein widerwärtiger Mensch: Seine Boshaftigkeit war eklatant offensichtlich. Graham war kein komplizierter Fall, kein zwiespältiger Charakter, kein Mensch mit Licht und Schatten. Er gehörte zu den Menschen, die dem reinen, unverfälschten und schamlos dreisten Bösen am nächsten kamen, das viele von uns jemals zu Gesicht bekommen werden.“
PDF: Lindsey Graham war ein Monster
Thomas Röper hat einen russischen Artikel zum Ableben des Befürworters „höllischer Sanktionen“ übersetzt:
LINK: Hat eine Iskander Lindsey Graham gefunden?
Rezessionswahrscheinlichkeit steigt
In dieser Diskussion über den Iran-Krieg vom 24. Juni prognostiziert Michael Hudson eine Verdopplung der Ölpreise, weil die USA in spätestens einem Monat ihre nationalen Ölreserven verbraucht haben werden und den Preis dann nicht mehr drücken können. Außerdem diversifizieren viele Länder ihre Währungsreserven weg vom Dollar hin zu China und Asien, um die Abhängigkeit von den USA zu reduzieren und das Einfrieren ihres Auslandsvermögens zu vermeiden.
PDF: Die Dollar-Falle bricht zusammen
Unschöne neue Welt
Dieser Bericht zeichnet ein Bild von Mojtaba Khamenei, der als Oberster Führer des Irans mehr ein Gefangener seiner eigenen Sicherheitsorgane ist als ein Herrscher, während die USA und Israel mit moderner Technologie und KI-gesteuerten Waffen Jagd auf ihn machen. Die Kombination von hochtechnologischer KI-Überwachung, weltraumgestützten Sensoren und menschlichen Informationsquellen macht das Entkommen vor solchen modernen „Hunter-Killer“-Systemen nahezu aussichtslos. Genauso wie die industrielle Fertigung im Ersten Weltkrieg zu einer neuen Eskalationsstufe führte, stellt die Digitalisierung und Automatisierung der Kriegsführung eine tiefgreifende Veränderung der Konfliktmechanismen dar, mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf taktische und strategische Ebenen.
PDF: Im Visier – Der Gesandte Allahs
Auf in die universelle Tyrannei
Warum spielt die digitale ID eine zentrale Rolle bei der Einführung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs)? Sie ist die Grundlage, damit Regierungen programmierbare digitale Währungen kontrollieren können. Ohne digitale ID wäre es viel schwieriger, bei jeder Transaktion die Identität zu prüfen und zu kontrollieren. Die Kombination aus digitaler ID und CBDC könnte zu automatischer Überwachung und Einschränkungen ohne menschliches Eingreifen führen. Dieses ultimative Kontrollsystem funktioniert nur durch breite Akzeptanz; solange Bargeld und analoge Alternativen bestehen, ist der Widerstand gegen die Etablierung digitaler IDs möglich.
PDF: Digitale ID ermöglicht CBDC
Privat geführte Zentralbanken lösen Phasen von Inflation und Deflation bewusst aus, um Vermögenswerte zu niedrigen Preisen aufzukaufen, was zu einer fortlaufenden Umverteilung von Wohlstand zu Gunsten der Finanzelite führt. Larry Romanoff beschreibt in diesem Text den Zusammenhang von Zentralbanken und der Kontrolle über Geldsysteme mit Finanzkrisen, Kriegen und wirtschaftlichen Krisen. Unübersehbar: Zentralbanken fallen oft in die Hände weniger mächtiger Familien, die großen Einfluss auf globale Ereignisse haben wie z.B. enorm profitable Kriege.
Titelbild: Ruinen in Tulum, Mexiko