Zur aktuellen Verhandlungslage Iran/USA: Pepe Escobar hat mit Akteuren gesprochen, die „direkten Einblick in die Verhandlungen haben. Es wird eine Fortsetzung geben. Die Lage ist äußerst angespannt – die gefährlichste Phase dauert bis Mitte nächster Woche.“ Was sich herauskristallisiert: „Trump wird zumindest ein Ausweg mit einem gewissen Maß an Würde geboten – den er unweigerlich als ‚Sieg’ verkaufen wird. Was den hegemonialen Einfluss in Westasien angeht, so spricht man – gelinde gesagt – von einer tiefgreifenden Neuverhandlung der unipolaren Nachkriegsordnung.“ Der völkermörderische Todeskult in Westasien wird nichts unversucht lassen, ein Abkommen zu torpedieren.
PDF: Wie China und Pakistan das eigentliche Ziel erreichen könnten
Zwei Besuche und eine realisierbare Vision für die Menschheit
Die überwiegende Mehrheit der Menschen im Globalen Süden und – was entscheidend ist – auch in den westlichen Nationen erkennt, dass die gemeinsame Erklärung der Präsidenten Xi und Putin ein unverzichtbares Manifest für die Gegenwart und Zukunft unseres Planeten ist. Die USA und ihre Vasallen, die an Unilateralismus und einem bankrotten Wirtschaftssystem festhalten, behindern eine friedliche Welt. Ihre „Ordnung“ gleicht einer Krankheit.
PDF: Der Weg zu Frieden und Entwicklung
BRICS-Statusmeldung
Die Plenarsitzung 2025 markierte einen qualitativen Wandel in der institutionellen Entwicklung der BRICS. Das Thema der Entdollarisierung stand während des Treffens im Mittelpunkt. Als Reaktion darauf hat die Gruppe die Entwicklung alternativer Zahlungsmechanismen vorangetrieben. Die beeindruckenden Handels- und Investitionszahlen deuten darauf hin, dass die BRICS-Staaten ihre wirtschaftlichen Beziehungen stetig ausbauen, und zwar in einer Zeit, in der die Welt mit wachsender Instabilität konfrontiert ist, die durch das Handels-Chaos unter „Trump 2.0“ und globale Energieschocks verursacht wird. Im Vorfeld der nächsten Jahresversammlung gibt es noch einige Prioritäten zu klären, z.B. den Ausbau der Zusammenarbeit in Lieferketten.
PDF: Wegbereiter BRICS
SOZ-Gipfel voraus
Das internationale System befindet sich mitten in einem Wandel, dessen Stabilisierung zu einem neuen Gleichgewicht Jahrzehnte dauern könnte. In dieser Übergangsphase ist die „Geopolitik der Partnerschaften“ kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess: eine Reihe von Praktiken, Institutionen und Narrativen, die die Starrheit der Blöcke des Kalten Krieges schrittweise durch die Flexibilität der Netzwerke des 21. Jahrhunderts ersetzen. Die BRICS-Staaten und die SOZ sind die am weitesten fortgeschrittenen Versuchslabore dieses Experiments.
PDF: Die SOZ als Architekt der eurasischen Sicherheit
Strategische Stabilität durch Abschreckung
Alastair Crooke befasst sich mit Karaganows Idee, dass ein begrenzter Atomschlag Russlands einen Weltkrieg verhindern kann. Damit lässt sich die Psychologie der trägen westlichen Selbstzufriedenheit, dass „Russland es niemals wagen würde …“, durchbrechen.
PDF: Abschreckung wirkt
Warum die Ost-West-Diplomatie gescheitert ist
„Eine multipolare Welt ist die erste Form, die sich abzeichnet, um sich von der verrottenden Leiche des Westens abzugrenzen. Dies wird ein Versuch des Ostens sein, sich vom Westen abzuschotten, und ich glaube, dass man dies in China und Russland hervorragend versteht. Auch im Iran versteht man es. Alle anderen Teile der Welt haben dieses Verständnis noch nicht erreicht, und in Europa ist es fast unmöglich, diesen Gedanken voranzubringen.“
PDF: Ein zivilisatorischer Abgrund
„Die alten arischen Wurzeln des Iran sind hinlänglich bekannt, doch die Geschichte, wie aus diesem alten Volk die führende schiitisch-muslimische Nation im Nahen Osten wurde, ist kaum bekannt. Da dies untrennbar mit den aktuellen Entwicklungen in dieser Region – und damit auch weltweit – verbunden ist, lohnt es sich, die Ereignisse zu kennen, die den modernen Iran geprägt haben.“
PDF: Eine kurze Geschichte des Iran
Spielregeln des Oligarchats
Westliche Demokratien werden hinter der Fassade politischer Entscheidungsfreiheit von strukturellen Kräften gesteuert, die den Superreichen dienen. Beispiele aus Israel, der Konzernwelt und der britischen Politik belegen, wie Menschen an der Macht ihre Werte verlieren – und sie erst zurückgewinnen, wenn sie keine Macht mehr haben. Ein Blick auf ein System, das vorgibt, demokratisch zu sein, während es in Wahrheit von Märkten, Konzernen und Sicherheitsapparaten gelenkt wird.
PDF: Westliche Demokratie
SPD auf der Zielgeraden des Parteisterbens
SPD-Chefin Bas findet es „gut so“, dass Deutschlands „Einheitsbraun“ unter der Massenmigration verschwindet. Das ist das offizielle Weltbild einer Bundesministernden – und belegt ihre völlige Untauglichkeit wegen ideologischer Verscheuklappung. Langsam versteht man, warum der VS den „Phänomenbereich Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ wieder abgeschafft hat – der Staat delegitimiert sich neuerdings selbst.
PDF: Das Einheitsbraun von Bärbel Bas
Oppositions-Entmachtung!
Da spitzt unser Verbuntungsregime die Öhrchen: Sultan Erdogan ließ per Gerichtsbeschluss die neu gewählte Führung der größten Oppositionspartei entmachten. Die Entscheidung war politisch, nicht rechtlich. Sie versetzte dem Verfassungsgrundsatz, dass Parteien ihre Angelegenheiten durch ihre Mitglieder und Institutionen selbst regeln, einen direkten Schlag. Damit stellt sich die Frage, ob Wahlen in der Türkei noch einen Machtwechsel bewirken können oder ob sie zu einem Ritual werden, durch das sich die Macht selbst perpetuiert.
PDF: Gerichtlicher Staatsstreich in der Türkei
Wer wird die Zukunft bestimmen – Palantir?
Künstliche Intelligenz ist zum Spielfeld globaler Machtinteressen geworden. Während einige wenige Tech-Giganten und Nationalstaaten bereits Fakten schaffen, findet ein stiller Kampf um die Regeln dieses neuen Spiels statt. Dieser Beitrag wirft einen Blick auf das internationale Gerangel um die AI-Regulierung und fragt: Wessen Werte und Interessen werden die digitale Zukunft prägen? Verbindliche globale Standards werden benötigt, um die Risiken der KI zu begrenzen und internationale Stabilität zu gewährleisten. Ohne eine gemeinsame Vereinbarung werden die Gefahren, die aus der unkontrollierten KI-Entwicklung resultieren, weiter zunehmen.