21. Januar 2026

Neue Ordnung im Werden

„Der 12-tägige Krieg 2025 schei­terte nicht nur als Ope­ration zum Regime­wech­sel, son­dern führte auch zu einer so hef­tigen irani­schen Ver­gel­tungs­maß­nahme, dass Tel Aviv sich davon bis heute nicht er­holt hat. Tehe­ran hat wieder­holt deut­lich ge­macht, dass den US-Truppen im Iran und im ge­sam­ten Golf das gleiche Schick­sal droht, sollten neue An­griffe er­folgen.“ Pepe Escobar befasst sich mit USraels Regime­change-Be­sessen­heit.

PDF: Das Imperium des Chaos fürchtet die Vertreibung aus Eurasien

Iranische Aufstandsbe­kämpfung
Die iranische Regie­rung er­kannte, dass die Pro­teste von ko­ordi­niert agie­renden Agenten geka­pert worden waren, und schal­tete das natio­nale Inter­net ab. So wurden die Star­link-Nutzer als „Licht­punkte” in der irani­schen „virtu­ellen Dunkel­heit” sicht­bar. Von da an musste die Regie­rung nur noch diese wenigen Inter­net­nutzer auf­spüren und sie in ihren Woh­nun­gen ab­holen. Inner­halb von nur zwei Tagen hörten die Van­dalis­mus- und Zer­stö­rungs­akte auf.

PDF: Teheran wehrt eine neue Farbrevolution ab

Geheimdienst-Spektakel im Iran
Alastair Crooke legt dar, wie CIA und Mossad die sog. Un­ruhen im Iran orches­trier­ten. Und wir er­fahren den Grund für den ur­sprüng­lichen Volks­pro­test: „Es be­gann am 28. Dezember 2025 und fiel mit Netan­jahus Treffen mit Trump in Mar-a-Lago zu­sam­men. Ein Leer­verkauf des Rial (wahr­schein­lich von Dubai aus orches­triert) ließ den Wert der Wäh­rung um 30 bis 40 Pro­zent ab­stürzen.“

PDF: Entschlüsselung von Trumps Iran-Gedanken


Gefährliche US-Dominanz im Infor­mations­raum
„Die USA führen im We­sent­lichen Krieg gegen die multi­polare Welt, indem sie so­wohl die füh­ren­­den Mächte dieser Welt ins Visier nehmen als auch auf­stre­bende Mit­glieder an­greifen und zer­schlagen. Dies er­fordert eine multi­polare Re­aktion, nicht nur in Bezug auf die Be­kämp­fung der tradi­tio­nellen Militär­macht Amerikas, son­dern auch seiner bis­lang un­an­gefoch­te­nen Domi­nanz im globalen Infor­mati­ons­raum“, schreibt Brian Berletic.

PDF: USA streben nach globaler Vorherrschaft


Trump zögert, aber Krieg ist unvermeidlich
Der Krieg gegen USrael scheint für den Iran un­aus­weich­lich zu sein. Tel Aviv und Wa­shing­ton wetzen ihre Messer – aber die Militär­dok­trin be­gün­stigt den­jeni­gen, der zu­erst zu­schlägt, und Teheran könnte die Zeit davon­laufen. Wäre ein prä­ven­tiver Angriff des Iran strate­gisch vor­teil­haft?

PDF: Wird der Iran zuerst angreifen?


Weg mit USrael
Caitlin Johnstone ist für einen Regi­me­change in den USA: „Einen echten, nicht nur so einen, wo alle paar Jahre ein neues Ge­sicht an der Re­zep­tion auf­taucht. Ich bin ab­solut dafür, tyran­nische Macht­struk­turen zu stür­zen, aber ich denke, wir sollten mit der schlimm­­sten beginnen.“

PDF: Regimewechsel in den USA!


Was sagt China zu Trumps Eskapaden in Venezuela?
China reagiert auf die Ent­füh­rung des vene­zola­ni­schen Präsi­den­ten Madu­ro nicht mit Worten, sondern mit Taten: Finanz-, Energie- und Liefer­ketten werden bin­nen Stun­den neu jus­tiert. Der Schlag trifft die USA wirt­schaft­lich – und mar­kiert einen Wende­punkt auf dem Weg zur multi­pola­ren Welt­ord­nung.

LINK: Chinas stille, harte Antwort auf Washington


Die neue Ordnung in Afrika
Die kolonialen Geis­ter Europas wer­den aus­getrie­ben. Der Ein­fluss Frank­reichs, Groß­britan­niens, Belgiens, Portu­gals und Spa­niens – auf­recht­er­halten durch den CFA-Franc, Militär­stütz­punk­te und pater­nali­stische Diplo­matie – be­findet sich im end­gül­tigen Nie­der­gang. Jeder afri­kani­sche Staats­chef, der seine Sicher­heits- oder Wirt­­schafts­politik noch immer über Paris oder London ko­ordi­niert, steuert sein Land in der neuen Ord­nung in die Be­deu­tungs­losig­keit und Armut. Afrika exis­tiert heute unter einem koope­rati­ven Duo­pol: russi­scher Sicher­heits­politik und chinesi­­scher Wirt­schafts­ver­wal­tung, und dies ist eine syner­getische Partner­schaft.

PDF: In der neuen Welt wird es drei Machtzentren geben


Europa hat sich zu Tode sanktioniert
„Die Europäer sind müde. Sie wollen Frieden, Sta­bili­tät und die stille Würde des Wohl­stands: be­zahl­bare Ener­gie, eine funk­tionie­rende Indu­strie und eine Zu­kunft ohne Konflikte, für die sie sich NIE­MALS ent­schie­den haben. Vor allem wollen sie nicht den Nieder­gang jahr­tau­sende­alter Zivili­satio­nen. Und wenn dieses Be­wusst­sein sich durch­ge­setzt hat, wenn die Angst ver­blasst und der Bann ge­brochen ist, werden sich die Euro­päer keine tech­nischen oder ideo­logischen Fragen mehr stellen. Es werden exis­tenzi­elle Fragen sein. Und alle exi­stenzi­ellen Fragen führen zu radika­len Ent­schei­dun­gen, sogar zu schreck­lichen. Möge diese dra­ma­tische Angst die wahn­sin­nigen Führer dieses Europas nachts wach halten.“

PDF: Wirtschaftliche Panik in Europa