7. März 2026

Verwirrter Westen

„Alle Kriege der USA in den letzten Jahr­zehn­ten wurden unter dem Vor­wand von Lügen ge­führt. Milli­onen von Men­schen aus Dut­zenden von Ländern auf allen Kon­tinen­ten sind in den Leichen­­hallen impe­rialis­tischer Ge­walt umge­kom­men, ihr Blut wurde dem Gott der kapita­listi­schen Gier ge­opfert. Aber bedeut­sam ist jetzt die zuneh­mende Durch­sichtig­keit der Lügen. Das Böse wird nicht mehr verbor­gen. Selbst die übliche Kon­for­mität der west­lichen Medien kann die offen­sicht­liche Krimi­nali­tät nicht ver­schlei­ern. All das ange­sam­melte Übel der Kriege und Völker­morde, die das west­liche System seit Jahr­zehnten unge­straft began­gen hat, kommt zum Vor­schein. Paradoxer­weise verrät diese Zur­schau­stellung verab­scheu­ungs­würdiger Krimi­nalität eine ver­zwei­­felte Schwäche, die das Ende des US-Impe­riums bedeutet.“

PDF: Der US-Angriffskrieg gegen den Iran und die Welt

Der Krieg zur Rettung des Petrodollars
„Jeder, der einen IQ über Raum­tem­pera­tur hat, weiß, dass es völlig un­halt­bar ist, drei Patriots – mit Gesamt­kosten von 9,6 Milli­onen Dollar – zur Ab­wehr einer einzigen irani­schen ballis­tischen Rakete einzu­setzen. Kein Wunder also, dass es nur vier Tage dauerte, bis der Krieg des Epstein-Syn­dikats gegen den Iran das globale Finanz­system völlig aus den Fugen brachte. 3,2 Billionen Dollar lösten sich inner­­halb von vier Tagen in Luft auf – Ten­denz steigend.“ Pepe Esco­bar über die Strate­gie(n) des Iran.

PDF: Das Mosaik des Todes durch tausend Schnitte

Die ganze Welt wacht gerade auf und erkennt, dass der Krieg westseitig auf keinerlei Strategie basiert. Typisch Trump. Churchills Bemerkung, dass die Geschichte ihm wohlgesonnen sein werde, weil er sie selbst schreiben werde, trifft auf Donald Trump nicht zu, der als erster US-Präsident Israels Drängen nachgegeben hat, Amerika in einen Krieg mit dem Iran zu ziehen. Für Israel und die USA läuft es in diesem Krieg nicht besonders gut.

PDF: Trumps Krieg gegen den Iran

Ein kurzer, aber heftiger Kom­men­tar von Caitlin John­stone zum O-Ton der Psycho­pathen im US-Kon­gress und -Kriegs­minis­terium: „Diese Leute sind all das, was sie dem Iran vor­werfen. Sie sind ge­fähr­liche reli­giöse Fana­tiker. Man kann ihnen keine Atom­waffen an­ver­trauen. Sie sind die Ty­rannen. Sie sind die Monster. Das ist un­haltbar. Diese Leute müssen weg. Das US-Impe­rium muss fallen. Die Mensch­heit hängt davon ab.“

PDF: Irre Weltuntergangs-Sektierer betreiben die US-Kriegsmaschine

Das eigentliche Ziel: Regime und Gesellschaft
Für Israel stellt der Iran nicht nur eine mili­tärische, sondern auch eine ideo­logi­sche Bedro­hung dar, weil er ein Staat ist, dessen Iden­tität aus­drück­lich in der Ab­lehnung des Zio­nis­mus und der west­lichen Vor­herr­schaft in der Region ver­ankert ist. Für Wa­shing­ton ist der Iran ein wider­­spens­tiger Knoten­punkt in einem Netz­werk, das Russ­land und China mit der Geo­politik des Nahen Ostens ver­bindet. Die Besei­tigung des Regimes würde diese Allianz zer­brechen und das regio­nale Gleich­ge­wicht zu­gunsten der USA neu ordnen. Doch die Ambi­tionen scheinen über den Aus­tausch von Füh­rungs­figuren hinaus­zu­gehen.

PDF: Warum USrael den Iran zerstören will


Faschismus oder Sozialismus?
Michael Hudson erörtert mit Lena Petrowa, wie Trumps Öl­krieg im Nahen Osten das Dollar-System zum Ein­sturz bringen wird. Im Wesent­lichen geht es um eine neue Wirt­schafts­ord­nung für die Welt, dafür muss die Kon­trolle der USA über den Nahen Osten be­endet werden. In­zwischen sind die USA und der Appen­dix Europa nur noch ein Terror­verein, denn Terror ist die einzige Macht, die den USA bleibt, nach­dem sie ihre indu­strielle und finan­zielle Stärke verloren haben. Das kann auch als Faschis­mus bezeich­net werden.

PDF: Auftakt zum Dritten Weltkrieg


Kopf ab ist keine Wunderlösung
Der Mythos der Enthaup­tung hält sich hart­näckig, weil er eine ver­ein­fachte Erzählung bietet: Ent­ferne den „Kopf“, und der Körper fällt zu Boden. Diese An­nahme igno­riert aber die Wider­stands­fähig­keit mo­derner Staaten. Führer können er­setzt werden, Institu­tionen hin­gegen bleiben, wenn sie einmal ge­festigt sind, in der Regel be­stehen. Letzt­lich sagt die Be­sessen­heit von Ent­haup­tungs­schlä­gen mehr über die strate­gischen Grenzen der­jeni­gen aus, die sie aus­führen, als über die Ver­wund­bar­keit der­jeni­gen, die da­runter leiden.

PDF: Der Mythos der militärischen Enthauptung


Irans asymme­trische Krieg­führung
In der komplexen Land­schaft der Nahost-Geo­politik hat der Iran eine Militär­strate­gie ent­wickelt, die die geo­grafi­schen Gege­ben­heiten und die Schwach­stellen der regio­nalen Infra­struktur in Massen­ver­nich­tungs­waffen ver­wan­delt. Diese Stra­tegie, die Ent­sal­zungs­an­lagen in den Golf­staaten, Saudi-Arabien und Israel ins Visier nimmt und gleich­zeitig mit der Blockade der Straße von Hormus droht, ist eine aus­ge­klü­gelte An­wen­dung asym­metri­scher Krieg­führung, die darauf abzielt, Amerika und seine Ver­bünde­ten zu besie­gen, ohne eine einzige kon­ven­tio­nelle Schlacht zu ge­win­nen.

PDF: Wie der Iran gewinnen wird


Trauer, Widerstand und bald ein neuer Führer
Nach dem Tod von Khame­nei wird der Iran von einem vorläu­figen Füh­rungs­gre­mium regiert. Es be­steht aus dem Präsi­den­ten Pezesh­kian, dem Justiz-Vor­sitzen­den und dem Aya­tollah Arafi, einem Juristen aus dem Wäch­ter­rat. Das Gre­mi­um hat be­reits zwei Sitzun­gen abge­halten und muss sich für einen neuen Führer ent­schei­den, wäh­rend sich der Iran in einer offe­nen Konfron­­tation mit USrael am Persi­schen Golf und im be­setzten Palä­stina befindet.

PDF: Der Iran nach Khamenei


Frieden mit Russland kommt nicht in Frage
Nach vier Jahren scheint es, als würde Russ­land mit seiner Sonder­mili­tär­opera­tion lang­sam aber sicher seine Ziele er­reichen. Doch wann und unter wel­chen Bedin­gun­gen wird Russ­land die SMO be­enden? Wen würde ein russi­scher Ent­haup­tungs­schlag gegen NATOstan ins Visier nehmen? Pepe Esco­bar be­schreibt das eigent­­liche herr­schen­de Im­perium als trans­natio­nale Dyna­stie, die älter ist als die National­staa­ten und diese über­dau­ern wird.

PDF: EU-Eliten verweigern Akzeptanz ihrer Niederlage


Israel und sein Atom-Arsenal
Senator Schumer leiste­te sich einen Freud­schen Ver­spre­cher: „Nie­mand will ein nukle­ares Israel.“ Crying Chuck Schu­mer machte damit unge­wollt Wa­shing­tons Doppel­moral deut­lich: Es befür­wor­tet das Bom­bar­dieren des Iran, wäh­rend es zum nuklear be­waff­neten Israel, einem Land, das nicht einmal Mit­glied des Atom­waffen­sperr­ver­trags ist, schweigt.

Generell herrscht Toten­stille, wenn es um Israels Atom­waffen geht. The Barnes Review schafft jetzt Ab­hilfe und doku­mentiert diesen un­glaub­lichen Fall isra­eli­scher Be­schaf­fungs­krimi­nalität: „Ent­gegen öffent­lichen Be­haup­tungen ist es Israel, das auf hinter­hältige Weise – durch Dieb­stahl, Täu­schung und Be­trug – ein Atom­waffen­arsenal er­worben hat, nicht der Iran. Es ist Israel, das sich ge­wei­gert hat, den Atom­waffen­sperr­vertrag zu unter­zeich­nen, nicht der Iran. So konnte der jüdische Staat eine inter­natio­nale Über­prüfung seines Atom­waffen­arsenals ver­meiden. Und es ist allein Israel, das im ge­samten Nahen Osten über Atom­waffen ver­fügt, aber heuch­le­ri­­scher­weise den Iran be­schul­digt, kurz davor zu stehen, solche Waffen zu er­langen.“

PDF: Israel ist der wahre nukleare Schurkenstaat