„Alle Kriege der USA in den letzten Jahrzehnten wurden unter dem Vorwand von Lügen geführt. Millionen von Menschen aus Dutzenden von Ländern auf allen Kontinenten sind in den Leichenhallen imperialistischer Gewalt umgekommen, ihr Blut wurde dem Gott der kapitalistischen Gier geopfert. Aber bedeutsam ist jetzt die zunehmende Durchsichtigkeit der Lügen. Das Böse wird nicht mehr verborgen. Selbst die übliche Konformität der westlichen Medien kann die offensichtliche Kriminalität nicht verschleiern. All das angesammelte Übel der Kriege und Völkermorde, die das westliche System seit Jahrzehnten ungestraft begangen hat, kommt zum Vorschein. Paradoxerweise verrät diese Zurschaustellung verabscheuungswürdiger Kriminalität eine verzweifelte Schwäche, die das Ende des US-Imperiums bedeutet.“
PDF: Der US-Angriffskrieg gegen den Iran und die Welt
Der Krieg zur Rettung des Petrodollars
„Jeder, der einen IQ über Raumtemperatur hat, weiß, dass es völlig unhaltbar ist, drei Patriots – mit Gesamtkosten von 9,6 Millionen Dollar – zur Abwehr einer einzigen iranischen ballistischen Rakete einzusetzen. Kein Wunder also, dass es nur vier Tage dauerte, bis der Krieg des Epstein-Syndikats gegen den Iran das globale Finanzsystem völlig aus den Fugen brachte. 3,2 Billionen Dollar lösten sich innerhalb von vier Tagen in Luft auf – Tendenz steigend.“ Pepe Escobar über die Strategie(n) des Iran.
PDF: Das Mosaik des Todes durch tausend Schnitte
Die ganze Welt wacht gerade auf und erkennt, dass der Krieg westseitig auf keinerlei Strategie basiert. Typisch Trump. Churchills Bemerkung, dass die Geschichte ihm wohlgesonnen sein werde, weil er sie selbst schreiben werde, trifft auf Donald Trump nicht zu, der als erster US-Präsident Israels Drängen nachgegeben hat, Amerika in einen Krieg mit dem Iran zu ziehen. Für Israel und die USA läuft es in diesem Krieg nicht besonders gut.
PDF: Trumps Krieg gegen den Iran
Ein kurzer, aber heftiger Kommentar von Caitlin Johnstone zum O-Ton der Psychopathen im US-Kongress und -Kriegsministerium: „Diese Leute sind all das, was sie dem Iran vorwerfen. Sie sind gefährliche religiöse Fanatiker. Man kann ihnen keine Atomwaffen anvertrauen. Sie sind die Tyrannen. Sie sind die Monster. Das ist unhaltbar. Diese Leute müssen weg. Das US-Imperium muss fallen. Die Menschheit hängt davon ab.“
PDF: Irre Weltuntergangs-Sektierer betreiben die US-Kriegsmaschine
Das eigentliche Ziel: Regime und Gesellschaft
Für Israel stellt der Iran nicht nur eine militärische, sondern auch eine ideologische Bedrohung dar, weil er ein Staat ist, dessen Identität ausdrücklich in der Ablehnung des Zionismus und der westlichen Vorherrschaft in der Region verankert ist. Für Washington ist der Iran ein widerspenstiger Knotenpunkt in einem Netzwerk, das Russland und China mit der Geopolitik des Nahen Ostens verbindet. Die Beseitigung des Regimes würde diese Allianz zerbrechen und das regionale Gleichgewicht zugunsten der USA neu ordnen. Doch die Ambitionen scheinen über den Austausch von Führungsfiguren hinauszugehen.
PDF: Warum USrael den Iran zerstören will
Faschismus oder Sozialismus?
Michael Hudson erörtert mit Lena Petrowa, wie Trumps Ölkrieg im Nahen Osten das Dollar-System zum Einsturz bringen wird. Im Wesentlichen geht es um eine neue Wirtschaftsordnung für die Welt, dafür muss die Kontrolle der USA über den Nahen Osten beendet werden. Inzwischen sind die USA und der Appendix Europa nur noch ein Terrorverein, denn Terror ist die einzige Macht, die den USA bleibt, nachdem sie ihre industrielle und finanzielle Stärke verloren haben. Das kann auch als Faschismus bezeichnet werden.
PDF: Auftakt zum Dritten Weltkrieg
Kopf ab ist keine Wunderlösung
Der Mythos der Enthauptung hält sich hartnäckig, weil er eine vereinfachte Erzählung bietet: Entferne den „Kopf“, und der Körper fällt zu Boden. Diese Annahme ignoriert aber die Widerstandsfähigkeit moderner Staaten. Führer können ersetzt werden, Institutionen hingegen bleiben, wenn sie einmal gefestigt sind, in der Regel bestehen. Letztlich sagt die Besessenheit von Enthauptungsschlägen mehr über die strategischen Grenzen derjenigen aus, die sie ausführen, als über die Verwundbarkeit derjenigen, die darunter leiden.
PDF: Der Mythos der militärischen Enthauptung
Irans asymmetrische Kriegführung
In der komplexen Landschaft der Nahost-Geopolitik hat der Iran eine Militärstrategie entwickelt, die die geografischen Gegebenheiten und die Schwachstellen der regionalen Infrastruktur in Massenvernichtungswaffen verwandelt. Diese Strategie, die Entsalzungsanlagen in den Golfstaaten, Saudi-Arabien und Israel ins Visier nimmt und gleichzeitig mit der Blockade der Straße von Hormus droht, ist eine ausgeklügelte Anwendung asymmetrischer Kriegführung, die darauf abzielt, Amerika und seine Verbündeten zu besiegen, ohne eine einzige konventionelle Schlacht zu gewinnen.
PDF: Wie der Iran gewinnen wird
Trauer, Widerstand und bald ein neuer Führer
Nach dem Tod von Khamenei wird der Iran von einem vorläufigen Führungsgremium regiert. Es besteht aus dem Präsidenten Pezeshkian, dem Justiz-Vorsitzenden und dem Ayatollah Arafi, einem Juristen aus dem Wächterrat. Das Gremium hat bereits zwei Sitzungen abgehalten und muss sich für einen neuen Führer entscheiden, während sich der Iran in einer offenen Konfrontation mit USrael am Persischen Golf und im besetzten Palästina befindet.
Frieden mit Russland kommt nicht in Frage
Nach vier Jahren scheint es, als würde Russland mit seiner Sondermilitäroperation langsam aber sicher seine Ziele erreichen. Doch wann und unter welchen Bedingungen wird Russland die SMO beenden? Wen würde ein russischer Enthauptungsschlag gegen NATOstan ins Visier nehmen? Pepe Escobar beschreibt das eigentliche herrschende Imperium als transnationale Dynastie, die älter ist als die Nationalstaaten und diese überdauern wird.
PDF: EU-Eliten verweigern Akzeptanz ihrer Niederlage
Israel und sein Atom-Arsenal
Senator Schumer leistete sich einen Freudschen Versprecher: „Niemand will ein nukleares Israel.“ Crying Chuck Schumer machte damit ungewollt Washingtons Doppelmoral deutlich: Es befürwortet das Bombardieren des Iran, während es zum nuklear bewaffneten Israel, einem Land, das nicht einmal Mitglied des Atomwaffensperrvertrags ist, schweigt.
Generell herrscht Totenstille, wenn es um Israels Atomwaffen geht. The Barnes Review schafft jetzt Abhilfe und dokumentiert diesen unglaublichen Fall israelischer Beschaffungskriminalität: „Entgegen öffentlichen Behauptungen ist es Israel, das auf hinterhältige Weise – durch Diebstahl, Täuschung und Betrug – ein Atomwaffenarsenal erworben hat, nicht der Iran. Es ist Israel, das sich geweigert hat, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen, nicht der Iran. So konnte der jüdische Staat eine internationale Überprüfung seines Atomwaffenarsenals vermeiden. Und es ist allein Israel, das im gesamten Nahen Osten über Atomwaffen verfügt, aber heuchlerischerweise den Iran beschuldigt, kurz davor zu stehen, solche Waffen zu erlangen.“