Die NATO soll in den USrael-Iran-Krieg verwickelt werden: Der US-Präsident hat den europäischen Staats- und Regierungschefs laut Financial Times mitgeteilt, dass der NATO eine „sehr schlechte Zukunft“ bevorstehen könnte, sollten die Mitgliedstaaten nicht dazu beitragen, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, indem sie Kriegsschiffe zum Geleitschutz entsenden. Geht dieses Ansinnen auf eine Idee von Schachgroßmeister Putin zurück? NATO im Golf, Ruhe in der Ostsee …
Wird der Petrollar versenkt?
Der Iran serviert China die Zerschlagung des Petrodollars auf dem Silbertablett, indem er den Petrodollar am kritischsten Engpass der Welt durch den Petroyuan ersetzt. Dieser Schachzug ist nicht militärischer Natur; er ist finanziell nuklear, schreibt Pepe Escobar. Nunmehr ist der „imperiale Schreihals“ nebst seinen Handlangern und Vasallen fassungslos und wie versteinert: ein Gefangener seines eigenen Sumpfes aus Hybris.
PDF: Iran und China prägen das Kriegsschachbrett
So reagiert Amerika auf die Operation „Epic Failure“
Die Operation „Epic Fury“ verwandelte sich rasch von einem verkündeten Triumph in eine unvorhersehbare Situation, die katastrophale Folgen für die USA haben könnte. Die Reaktionen wichtiger MAGA-Persönlichkeiten, schwindende öffentliche Unterstützung, militärische Verluste und drohende wirtschaftliche Turbulenzen zeichnen ein düsteres Bild: Die USA stürzen in eine innenpolitische Krise, und Versprechen wie „America First“ wurden aufgegeben.
PDF: Wir haben für Mauern gestimmt, nicht für Kriege
Überaus erratisch
Alastair Crooke erläutet Irans Mosaik-Strategie und deren Ziele. Und was ist mit Trumps Plan? Laut Biograf Michael Wolff hat der Präsident keinen. Er weiß nicht, was vor sich geht. Er steht auf der Bühne, improvisiert spontan und ist sehr stolz auf diese Fähigkeit, die eine beachtliche Leistung ist.
PDF: Ist das Fehlen eines Kriegsplans Trumps Plan?
Darkest before dawn
M.K. Bhadrakumar gibt einen Einblick in Gespräche und Aktivitäten hinter den Kulissen. Er zitiert ein englisches Sprichwort: „Die dunkelsten Stunden liegen kurz vor der Morgendämmerung.“ Und er hofft, dass die grausamen, sinnlosen Bombardements des Iran durch USrael zu dem führen, was Strategen als Endspiel bezeichnen.
PDF: Mojtabas Botschaft an Trump
Größere Zusammenhänge
Wenn es bei den Angriffen auf den Iran nicht um fiktive Atomwaffen und auch nicht wirklich um einen Regimewechsel ging, worum ging es dann? Was haben Länder wie Irak, Libyen, Syrien, Venezuela und Iran gemeinsam? Ganz klar: Öl. Aber warum interessieren sich die Amerikaner für die Ölförderung dieser Länder? Die einfache Antwort lautet: Tun sie gar nicht. Die Amerikaner fungieren lediglich als Privatarmee für die Bankster der City of London, die die Kontrolle über das Öl haben wollen. Larry Romanoff beschreibt eine Art pathologischen Materialismus.
PDF: Die Juden wollen ihr Geld zurück
Der heilige Weltkrieg
Der Zionismus ist ein Projekt globaler Vorherrschaft, das auf einer vermeintlichen geistigen, kulturellen und rassischen Überlegenheit beruht und durch Bibelstellen wie Deuteronomium 15,6 legitimiert wird, die so ausgelegt werden, dass sie die wirtschaftliche und politische Vorherrschaft über andere Nationen rechtfertigen: „Denn der Herr, dein Gott, hat dir, wie er dir zugesagt hat, Segen verliehen, sodass du vielen Völkern wirst leihen können, während du selbst nichts zu entleihen brauchst, und dass du über viele Völker herrschen wirst, während sie über dich nicht herrschen sollen.“
PDF: Trump Sabaoth – Herr der Heerscharen
Warum hört keiner auf die CIA?
Offensichtlich lässt sich der islamische Widerstand nicht durch Attentate auf hochrangige Persönlichkeiten zerschlagen. Darauf hat die CIA bereits 2009 hingewiesen. Ein Bericht von 2015 warnte konkret vor einem Attentat auf Ali Khamenei, da der Iran „wahrscheinlich keine Schwierigkeiten hätte, einen Nachfolger zu finden, der sich als extremer oder fähiger erweisen könnte“, und dies die iranische Öffentlichkeit und Regierung mehr denn je einen würde. Die Folgen der Missachtung dieses prophetischen Fluchs werden noch über Jahrhunderte hinweg in ganz Westasien nachhallen, meint Kit Klarenberg.
PDF: Der Widerstand lässt sich nicht brechen
China wendet sich gegen die Juden
In China hat sich seit einigen Jahren der Antisemitismus entwickelt – ohne einen historischen Hintergrund jüdischer Verfolgung und ohne nennenswerte jüdische Präsenz im Land. Tatsächlich hatte Sun Yat-sen einen jüdischen Berater und jüdische Revolutionäre halfen beim Aufbau der KP China. Inzwischen führte Chinas eskalierende Rivalität mit den USA dazu, dass Peking den Juden einen erheblichen Einfluss auf die US-Politik zuschrieb, was die Feindseligkeit gegenüber den USA in anti-jüdische Rhetorik umwandelte. Zweitens gab Chinas zunehmende Annäherung an arabische und mehrheitlich muslimische Staaten, darunter der Iran, Anreize für die Übernahme anti-israelischer Narrative. Drittens stellte die Übernahme anti-westlicher Narrative Israel und die Juden als Verlängerungen westlicher Macht dar.
PDF: Zwei alte Zivilisationen, ein moderner Bruch
Zeit für Oreshnik
„Großbritannien gibt Kiew politische Anweisungen, unterstützt es finanziell und mit Material, teilt Geheimdienstinformationen, Waffen und Ausbildung und kämpft an der Seite der ukrainischen Streitkräfte und anderer militarisierter Strukturen. Die Russen haben jedes Recht, London als de facto Konfliktpartei zu betrachten.“
PDF: UK ist am Massaker von Brjansk beteiligt
Eine weitere klare Positionierung dazu: „Wenn ausländische Akteure maßgeblich zur Durchführung gewaltsamer Angriffe auf die Bevölkerung eines Staates beitragen, untergräbt das Ausbleiben einer strategischen Reaktion nicht nur die nationale Sicherheit, sondern kann auch wiederholte Angriffe begünstigen.“
PDF: Sollte Russland eine Ausweitung seiner Angriffsziele erwägen?
Historische Spannungen explodieren
Pekings regionale Strategie, mit wirtschaftlicher Vernetzung den Weg für politische Stabilität zu ebnen, gerät ins Wanken. Wirtschaftskorridore allein können ideologische Aufstände, umstrittene Grenzen oder tiefgreifende geopolitische Rivalitäten nicht überwinden. Die koloniale Grenzziehungswillkür der Briten erweist sich als Spaltpilz mit Langzeitwirkung.
PDF: Konflikt Afghanistan-Pakistan
Doch kein „Mann des Schicksals“?
Die literarische Beschreibung eines simplen Sachverhalts: Die Kriegsmaschinerie verschlingt das Imperium. Trump sprang als Tiger und landet als Bettvorleger.