„Es ist wirklich erschreckend, wie sehr die Europäer verlernt haben, selbständige und souveräne Player in der Weltpolitik zu sein. Trump gibt den Europäern die Chance, sich endlich – zumindest ein bisschen – von den USA zu emanzipieren, aber sie betteln regelrecht darum, dass die transatlantische Bevormundung der letzten acht Jahrzehnte weiter geht, anstatt nun die Chance zu ergreifen und anzufangen, zumindest ein wenig für die eigenen Interessen einzustehen.“ Thomas Röper amüsiert sich über den EU-Hühnerhaufen nach dem Donnerschlag der neuen US-Sicherheitsstrategie.
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Neue US-Sicherheitsstrategie
Die liberalen Eliten führen Westeuropa in den Krieg, in eine wirtschaftliche Katastrophe, in soziales Chaos und kulturellen Zerfall. Ein liberales Europa bricht nicht nur zusammen, es wird auch zu einer Gefahr für die globale Stabilität. Trump bietet eine andere Zukunft. Ein Europa souveräner Nationen, die auf ihre Traditionen vertrauen, sich ihrer Grenzen sicher sind, stolz auf ihr Erbe sind und zu friedlichen Beziehungen mit Russland fähig sind, würde zu einem Leuchtturm der Stabilität werden.
PDF: Trump hat die liberale Illusion Europas zerstört
America first, EU last: Viele Regierungen und Eliten, die sich durch die neue Trump-Version der nationalen US-Sicherheit alarmiert fühlen, brauchen eine Realitätsprüfung, je härter desto besser. Für diejenigen, die vor selbst heraufbeschworener Russophobie und Kriegshysterie hyperventilieren, kann jede kalte Dusche nur hilfreich sein.
PDF: Amerikas neue Sicherheitsstrategie achtet Kritiker der USA
Im Wesentlichen wird die Ukraine den Europäern als ihre künftige Verantwortung aufgebürdet. Es wird von den Verbündeten erwartet, dass sie die Kosten tragen – während die USA sich auf ihre innere Entwicklung konzentrieren. Das Dokument erklärt die liberalen Eliten der EU und vieler Mitgliedstaaten zu einer Bedrohung für die Zukunft Europas, die regionale Stabilität – und die amerikanischen Interessen. Es macht deutlich, dass die Unterstützung der patriotischen Rechten in Europa und die „Förderung des Widerstands“ gegen den aktuellen Kurs Europas im amerikanischen Interesse liegen, stellt Alastair Crooke fest.
PDF: Europa in Panik wegen US-Strategie
Vormerken: 18. Dezember
An diesem Tag werden sich die EU-Chefs in Brüssel treffen und sich einer Realität stellen müssen: Wenn die eingefrorenen russischen Assets nicht geklaut werden können, müssen die EU-Mitglieder in die eigenen Taschen greifen (= in die ihrer Bürger), um den Haushalt der Ukraine für 2026 in Höhe von 80 Milliarden US-Dollar zu finanzieren.
PDF: EU-Gipfel entscheidet über Selenskys Schicksal
Europa am Wendepunkt
Michael Hudson und Richard Wolff sehen Europa wirtschaftlich und politisch „auf einem Todesmarsch. Die Dämonisierung Russlands ist die einzige politische Geschichte, die ihnen noch bleibt.“ Dieses Gespräch ist vom 4. Dezember und nimmt schon die Sprengkraft vorweg, die mit der neuen nationalen Sicherheitsstrategie der USA bestätigt wurde. Eine KI-Zusammenfassung ist auch dabei.
PDF: Spaltung zwischen EU und USA?
US-Wunschdenken
Alastair Crooke hat sich das Treffen von Putin und Witkoff & Kushner genauer angeschaut. Des Pudels Kern: Das Duo sollte Putin einen Deal aufzwingen, aber Putin will keinen Deal, sondern die Grundübel (root causes) beseitigen.
PDF: Geplauder in Moskau
Go ahead!
Die EU-Meinungstyrannen verlangen 120 Mio. Euro vom X-Besitzer Musk wegen – ach, egal. Prompt rastete Musk aus und forderte das Ende der EU und die Rückgabe der nationalen Souveränität an ihre 450 Millionen Bürger. In einer Reihe von scharfen Posts am Wochenende argumentierte Musk, dass „die EU-Bürokratie Europa langsam zu Tode erstickt“.
PDF: Elon Musk will die EU abschaffen
Entdollarisierung?
Stand der Dinge bei den BRICS: Der Schwerpunkt der Finanzarbeit liegt eindeutig auf grenzüberschreitenden Zahlungen. Russland hat eine Alternative zu SWIFT entworfen, die unempfindlich gegenüber westlichen Einflüssen ist. Das neue Netzwerk mit dem Namen BRICS Cross-Border Payment Initiative (BCBPI) wäre digital, würde auf nationalen Währungen basieren und durch direkte Interaktion zwischen den Zentralbanken verwaltet werden. Es würde nicht nur Sanktionen umgehen, sondern auch Kosten senken und die Ausführungszeiten verkürzen. Derzeit werden lokale Währungen, Zahlungsinstrumente und Plattformen im BRICS-Netzwerk analysiert.