Ist Trump der geeignete Friedensstifter? Oder ist Frieden für ihn nur ein Synonym für einen wackeligen Waffenstillstand? In Gaza wird weiterhin gestorben: „Winterstürme haben die humanitäre Krise im Gazastreifen verschärft, Häuser sind eingestürzt und Zelte überflutet, während die israelischen Angriffe weitergehen und die Zahl der Todesopfer steigt.“ Der UN-Sicherheitsrat debattiert immer noch über einen Waffenstillstand in Gaza, die Gewalt israelischer Siedler und die Zukunft der „Zweistaatenlösung“ angesichts der zunehmenden Spannungen im besetzten Palästina.
Auch in Thailand-Kambodscha flammt der Konflikt wieder auf: „Anfang bis Mitte Dezember kam es in Südostasien entlang der Grenzen zwischen Thailand und Kambodscha erneut zu schweren Feindseligkeiten, nachdem seit den letzten größeren Kämpfen im Juli 2025 monatelang ein unruhiger Waffenstillstand mit Zwischenfällen und Provokationen herrschte“, schreibt Brian Berletic. „Trotz des Waffenstillstands bleiben die grundlegenden Probleme, die den Konflikt verursachen, völlig ungelöst, vor allem weil diese Probleme auf ausländische Interessen zurückzuführen sind, die den regionalen Konflikt nutzen, um sowohl den Aufstieg Asiens im Allgemeinen als auch den Aufstieg Chinas im Besonderen zu erschweren.“
Nun drängt sich der Eindruck auf, als sei für die Ukraine ein ähnlicher Friedensschnellschluss beabsichtigt, jedenfalls von Seiten der Europäer. Hier ist die surreale Konkretisierung der Vorstellungen, was die Sicherheitsgarantien enthalten sollen: Es sieht nach einem Waffenstillstand mit US-Beteiligung aus, bisher allerdings noch unbestätigt von den USA.
PDF: Europa dokumentiert seine Illusionen
Die westlichen Medien stellen die jüngste Erklärung von Selensky, sich mit Sicherheitsgarantien nach Artikel 5 zufrieden zu geben, als diplomatischen Durchbruch dar, obwohl es sich in Wirklichkeit nur um eine nominelle Konzession handelt. Kiew gibt etwas auf, das es nie hatte – und nie bekommen wird: die NATO-Mitgliedschaft
PDF: Selenskys Illusion von Zugeständnissen
Thomas Röper hält die Berliner Verhandlungen für ergebnislos, weil die USA sich wahrscheinlich nicht darauf einlassen werden.
LINK: EU-USA-Streit dürfte weitergehen
Brüsseler Bankräuber planieren EU
„Eine Beschlagnahmung staatlicher Vermögenswerte sendet eine Botschaft an alle Länder außerhalb des westlichen politischen Einflussbereichs: Ihre Ersparnisse sind nur so lange sicher, wie Sie sich politisch konform verhalten.“
PDF: Europa steht kurz vor der finanziellen Selbstzerstörung
Die Europäer wollen, dass Russland auch nach Kriegsende für die laufenden finanziellen Ausgaben der Ukraine im Zusammenhang mit der Kriegsführung und dem Aufbau ihres Verteidigungsindustriekomplexes aufkommt. Und sie wollen, dass Russland für den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Krieg bezahlt. Das ist eindeutig illusorisch.
PDF: Der größte Bankraub der Geschichte
Russland gewinnt den Krieg und die EUkrainer erwarten, dem Land Reparationen abpressen zu können. In Erwartung dieser Geldquellen beziffern sie schon voller Vorfreude ihre Entschädigungsforderungen.
PDF: EU richtet Reparationskommission ein
Ein realistischer Standpunkt
John Mearsheimer ist der Ansicht, dass Diplomatie im Fall von 404 zu nichts führt.
PDF: Die Ukraine ist dem Untergang geweiht
NATOs fiktive Sicht der Realität
Michael Hudson: „All die offensichtlichen militärischen Erfolge rechtfertigen die realistische Erwartung, dass Russland den Krieg gewinnt. Und dennoch wird diese Sichtweise als pro-russisch bezeichnet. Wenn die Realität pro-russisch ist, dann bedeutet das, dass die NATO und Amerika der Bereich der Unwirklichkeit sind. Und die einzige Möglichkeit, wie man die Unwirklichkeit dazu bringen kann, den politischen Wahlprozess irgendwie zu dominieren, besteht darin, eine Erzählung zu formen, die die Realität verzerrt.“
PDF: Die Waffenstillstands-Farce
Russlands Wende nach Osten
Es gab eine Zeit, insbesondere während des Kalten Krieges, in der viele Russen den Westen beneideten und westliche kulturelle Normen bereitwillig übernahmen. Das war damals. Heute repräsentiert der Westen – sowohl die USA als auch Europa – eine schwindende, antagonistische Kraft, die Russland nichts Substanzielles oder Bedeutendes zu bieten hat. Russland lässt sich nicht mehr schikanieren oder unter Druck setzen. Stattdessen wendet es sich China, Indien und anderen Nationen des Globalen Südens zu, um wirtschaftliche, politische und militärische Beziehungen aufzubauen, die auf Zusammenarbeit statt imperialer Dominanz beruhen. Larry Johnson hat sich mit Sergej Karaganow darüber unterhalten.
PDF: Karaganows Vision für Russlands Zukunft wird Realität
Erfrischendes AfD-Interview
Ein in Deutschland geborener türkischer Medienunternehmer hat den AfD-Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla interviewt. Und das nicht etwa vom hohen Ross „unserer Demokratie“ herab, sondern ganz ohne Rächz-Vorwürfe und Hass-&-Hetze-Geplärr.